Und wieder blutet mein Pflegemama-Herz mit einem lachenden und einem weinenden Auge....mein Sorgenkind Keffi ist ausgezogen...
"Nur" 4 Monate durfte ich ihn begleiten und resozialisieren...es kommt mir vor wie gestern, als er von uns geholt wurde...und so sah ich ihn und ließ ihn sofort reservieren...ein kleines Häufchen Elend war gerettet...
Man sah ihm an, dass er furchtbares mitgemacht hatte und erst nach einer Schur kam sein wahres Ich hervor. Ein verängstigtes, misstrauisches, vom Menschen enttäuschtes, kleines Hunde-Seelchen...er muss sehr geschlagen worden sein, denn auf jegliche Art von Gegenständen in der Hand, reagierte er panisch aggressiv.
Mit viel Liebe und Verständnis versuchte ich ihn zu resozialisieren, manches fruchtete nicht sofort, aber wir machten Stück für Stück Fortschritte... :0))
Sein Misstrauen schwand in Neugier und mit der "Bestechung" über Leckerlies gelang so einiges... und nach einem sehr netten Gespräch mit einem Hundetrainer , erzielte ich über das Spielen eine totale Wandelung seines Ich's ... eine liebe Tierschutz-Kollegin gab mir noch den letzten "Schliff-Tipp" :0)) und Keffi war nicht wieder zu erkennen in seinem Wesen...
Trotzdem sollte er nur in erfahrene, aber liebevolle Hände...und so warteten wir unsere Zeit ab...zu jedem Topf gibt es einen passenden Deckel...man muss nur warten können...
Und per Zufall wurde Keffi im Internet gesehen und man verliebte sich sofort in ihn. Ein aufklärendes Telefongespräch und Sympathie auf beiden Seiten veranlasste mich, es zu versuchen.
Ich packte Keffi ins Auto und los ging die Reise in ein neues Zuhause. Was waren wir beide aufgeregt...
Angekommen und herzlich begrüßt, ließ ich Keffi das neue Zuhause erschnüffeln.




